Meform 2023

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Programm

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Das Institut für Metallformung ist eines der führenden Institute der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, das sich zu einer für Studium und Forschung wichtigen und interessanten Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen in Deutschland entwickelt hat. Vor 95 Jahren wurde es zuerst als ein umformtechnischer Lehrstuhl ins Leben gerufen. Seitdem positioniert es sich im Bereich der Werkstoff- und Umformtechnologie, die durch Merkmale einer engen Verflechtung zwischen werkstoffspezifischen und verfahrenstechnischen Aspekten gekennzeichnet ist. Das Institut verfügt über eine hervorragende Forschungsbasis für die Entwicklung von modernen Werkstoffen und Technologien. Dazu zählen weltweit unikale Anlagen und Versuchsapparaturen zur Simulation von modernen Herstellungs- und Weiterverarbeitungstechnologien, zur Erfassung von Umformkennwerten und metallkundlichen Vorgängen im Umformgut. Letztere werden gleichzeitig als Datenbasis zur numerischen Simulation der Herstellungsprozesse bei Berücksichtigung der Werkstoffevolution eingesetzt. Die Integration der neuen wissenschaftlichen Ergebnisse in die Lehre sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit mit weiteren universitären und außeruniversitären Einrichtungen sowie der Industrie samt Verbänden hat den Freiberger Forschern eine breite Anerkennung in der Fachwelt verschafft.

Die alljährliche Darstellung eigener Forschungsergebnisse sowie deren Vermittlung an die Praxis findet am Institut bereits seit 30 Jahren auf dem zuerst als hausintern ins Leben gerufenen umformtechnischen Seminar MEFORM statt. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Seminar zu einer internationalen umformtechnischen Konferenz sowie einem Treffpunkt von in Umformbetrieben, Forschungseinrichtungen sowie der Hochschulausbildung tätigen Ingenieuren.

Die beiden Jubiläumsdaten stellen einen besonderen Anlass dar, das erfolgreiche Wirken des Institutes im Rahmen der kommenden umformtechnischen Veranstaltung MEFORM 2023 zu würdigen. Vor diesem Hintergrund sieht sich das Institut in der Pflicht, seinen Beitrag zu aktuellen Megatrends in der Umformtechnik zu leisten. Somit gehören zu den Schwerpunkten der Beiträge folgende Themen wie:

  1. Strategie zur CO2-Neutralität bzw. der Weg zum Grünen Stahl,
  2. Leichtbau im Sinne diverser weiterentwickelter Trenn-, Umform- und Nachbearbeitungsverfahren, die eine effizientere Fertigung von auf einen spezifischen Anwendungsfall gestaltsoptimierten Bauteilen ermöglichen,
  3. Digitalisierung der industriellen Produktion bzw. Industrie 4.0 sowie
  4. klimafreundliche Mobilität und Innovation bzw. E-Mobilität.

Weiterhin soll im Rahmen der Veranstaltung ein großer Wert auf Erhalten des Kontaktes zwischen der Hochschule und deren Absolventen gelegt werden, um auf diese Weise fruchtbringende Beziehungen zum gegenseitigen Vorteil zu pflegen.